JAV-Wahlen an der Polizeiakademie Niedersachsen
Unsere Junge Polizei unterstützte
Die Junge Polizei konnte mit einer kreativen Wahlwerbeaktion maßgeblich dazu beigetragen, die Beteiligung an den JAV-Wahlen an der Polizeiakademie Niedersachsen deutlich zu steigern.
Hintergrund
Alle zwei Jahre wählen die Studierenden an den drei Standorten der Polizeiakademie Niedersachsen ihre Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) mit insgesamt 21 Mitgliedern. In der Vergangenheit lag die Wahlbeteiligung an einzelnen Standorten jedoch zum Teil bei unter 10 Prozent, sodass die Akademie sich mehr Engagement und Kandidaturen wünschte.
Bedeutung der JAV
Die JAV vertritt die Interessen der Studierenden und Auszubildenden gegenüber der Dienststellenleitung und wirkt eng mit der Personalvertretung zusammen. Sie berät bei Fragen rund um Studium und Ausbildung, achtet auf die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften und setzt sich für gute Lern- und Arbeitsbedingungen ein.
Die Aktion der Jungen Polizei
Nach Bitten der Polizeiakademie in der Vergangenheit unterstützte die Junge Polizei die anstehenden JAV-Wahlen mit einer gezielten Wahlwerbung. Dazu wurden an die in der DPolG organisierten Mitglieder Schreiben verteilt, in denen zur Teilnahme an der JAV-Wahl aufgerufen wurde; ergänzt wurde dies durch eine kleine Aufmerksamkeit als Motivation.
Deutlich höhere Wahlbeteiligung
Das Ergebnis der JAV-Wahlen am 3. März 2026 kann sich sehen lassen: Die Wahlbeteiligung lag standortübergreifend bei 38,5 Prozent und damit deutlich höher als in den Vorjahren. Vor dem Hintergrund früherer Beteiligungsquoten ist dies ein bemerkenswerter Erfolg für die demokratische Mitbestimmung der Studierenden.
Blick nach vorn
In einem anschließenden Gespräch zwischen der Jungen Polizei und der alten, wie neuen JAV-Vorsitzenden wurden offene Fragen geklärt und eine engere Zusammenarbeit für die Zukunft vereinbart. Die Aktion zeigt, dass engagierte und kreative Wahlwerbung ein wichtiger Baustein sein kann, um junge Menschen zur aktiven Teilhabe in ihren Vertretungsgremien zu motivieren.
Kimberley Witt

