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Großeinsatz am Adventswochenende

DPolG: Friedlicher Protest darf nicht in Gewalt enden

Mit Sorge blickt die Deutsche Polizeigewerkschaft Niedersachsen (DPolG) auf das erste Adventswochenende und die zu erwartenden Proteste rund um den Bundesparteitag der AfD in Hannover. Dabei fordert die DPolG ein konsequentes Verfolgen von Straftätern und Randalierern.

 „Friedlicher Protest ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie. Wenn dieser Protest aber in Gewalt gegen Polizeibeamte und Unbeteiligte umschlägt, wenn es zu Sachbeschädigungen und anderen Straftaten kommt, dann sind die Grenzen des Protests bei Weitem überschritten. Diejenigen, die friedliche Demonstrationen wiederholt nutzen um Gewalt auszuüben, müssen die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen“, so der stellvertretende Landesvorsitzende der DPolG Niedersachsen, Lars Hitzemann.

Die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land haben in diesem Sommer im Zusammenhang mit den Gewalttätigkeiten rund um den G20-Gipfel in Hamburg leidvoll erkennen müssen, zu welchen Taten gewisse Gruppe fähig sind. Bereits im April in Köln kam es rund um den Parteitag der AfD zu teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen. Diese und vergleichbare Bilder dürfen sich in Hannover keinesfalls auch nur im Ansatz wiederholen.


Der Vorbereitungsstab der Polizeidirektion Hannover hat nach Bewertung der DPolG Niedersachsen akribisch geplant und alle Erfahrungen aus vergleichbaren Einsätzen in die Überlegungen einbezogen. All dies soll dazu beitragen, dass Auseinandersetzungen vermieden werden und gleichzeitig ein möglichst störungsfreies erstes Adventswochenende für die Bevölkerung der Landeshauptstadt gewährleistet wird.

Die DPolG Niedersachsen wünscht allen eingesetzten Kolleginnen und Kollegen alles Gute, verbunden mit der Hoffnung, dass möglichst keine verletzten Einsatzkräfte oder Unbeteiligte zu beklagen sind.