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DPolG begrüßt die Pläne der Landesregierung zur Stellenhebung

Mit großer Zustimmung begrüßt die DPolG Niedersachsen die Pläne der Landesregierung, ein zusätzliches Stellenhebungsprogramm für die Bereiche A9 bis A11 zu initiieren. So werden als Ergebnis der Haushaltsplanungen insgesamt 1.000 weitere Beförderungen von A9 nach A10, beziehungsweise von A10 nach A11 möglich.

Damit kommt die Landesregierung den immer wieder deutlich geäußerten Forderungen der DPolG nach, endlich mehr für die Kolleginnen und Kollegen der niedersächsischen Polizei zu tun und den großen Bauch in Richtung A11 zu verschlanken.

Dieses ist nach Bewertung der DPolG ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. So muss nach wie vor das Ziel sein, insbesondere die Standzeiten nach A10 auf unter zehn Jahre zu drücken – mit Sicherheit noch ein sehr langer Weg, aber dieses Ziel darf nach fester Auffassung der DPolG keinesfalls aus den Augen verloren werden.

Gleichzeitig bekräftigt aber die DPolG ihre Forderung, im Bereich der Sonderzulagen, insbesondere auch der Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage, noch in dieser Legislaturperiode deutlich nachzubessern. Die Landespolizei Niedersachsen muss ein attraktiver Arbeitgeber sein und bleiben, sowohl für unsere aktiven Kolleginnen und Kollegen, als auch für potentielle Bewerber. Daher gilt es jetzt, in Zeiten noch relativ gut gefüllter Haushaltskassen, hier die entscheidenden Schritte zu tun. Die DPolG Niedersachsen wird nicht nachlassen, auch weiterhin deutliche Verbesserungen im monetären Bereich für Beamte und Tarifbeschäftigte zu fordern. Das jetzt beschlossene Stellenhebungsprogramm ist daher zu begrüßen, aber nur ein weiterer Schritt auf einem wichtigen Weg.

Auch im Bereich des Personalbedarfs sind dringend zusätzliche Neueinstellungen erforderlich. Die Belastung der Kolleginnen und Kollegen nimmt immer weiter zu und wir benötigen dringend die Voraussetzungen zur Einstellung neuer Mitarbeiter, um den gestiegenen Anforderungen einerseits und der steigenden Zahl der Pensionierungen andererseits Rechnung zu tragen. Hier gibt es nach Meinung der DPolG noch einiges zu tun – die DPolG wird sich genau dafür in Gesprächen und deutlichen Forderungen mit allen politischen Verantwortlichen weiter stark machen!