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09. Juni 2021

Neuer Vorstand im DPolG Direktionsverband Lüneburg gewählt

Am 08.06.2021 wählte der Direktionsverband Lüneburg der Deutschen

Polizeigewerkschaft im dbb (DPolG) einen neuen Vorstand.

Der Lüneburger Ratsherr und Vorsitzende des DPolG Polizeiinspektionsverbandes Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg/ Uelzen, Christian-Tobias Gerlach, tritt an die Stelle des bisherigen Vorsitzenden, Frank Moorstein, der nach mehr als 8 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl stand.


Neben Gerlach wurden als stellvertretende Vorsitzende, Jennifer Juchler, Martin Skerhutt, Janina Jirjahlke und Hubert Junge gewählt. Gemeinsam mit den Vorsitzenden der sechs Polizeiinspektionsverbände wollen sie die Zukunft gestalten. Christian-Tobias Gerlach würdigte die Leistungen des scheidenden Vorstandes und dankte diesem für die in der Vergangenheit geleistete erfolgreiche Arbeit. „Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre im Sinne der Kolleginnen undKollegen fortzuführen!“, erklärte er. Besonders erfreut zeigten sich Moorstein und Gerlach über die stetig steigenden Mitgliederzahlen in ihrem Zuständigkeitsbereich, wie auch in der DPolG Niedersachsen.


Mit der Übernahme der Aufgabe als Vorsitzender ist auch die Verantwortung für die rund 600 Mitglieder in den Landkreisen Celle, Harburg, Heidekreis, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Rotenburg, Stade und Uelzen verknüpft, die in den sechs Polizeiinspektionsverbänden organisiert sind.
Der neue Vorsitzende möchte zukünftig noch enger in den Dialog mit den Führungskräften der Polizei sowie den kommunalen Hauptverwaltungsbeamtinnen und -beamten treten und im Sinne gemeinsamer Ziele zusammenarbeiten. Gerlach macht aber ebenfalls klar, dass auch zukünftig der berühmte „Finger in die Wunde gelegt wird, um eine Verbesserung für die Kolleginnen und Kollegen zu erreichen, auch wenn es weh tut“. Als Beispiel nannte er die Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen, die aus der Übernahme „kommunaler Ordnungsaufgaben“ resultiert. „Den sachlichen Diskurs mit den Verantwortungsträgerinnen und -trägern zu führen, ist ein wesentliches Instrument, um dieses Ziel zu erreichen!“

Im Zuge der Sitzung kündigte Gerlach ebenfalls an, im Polizeiinspektionsverband Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/ Uelzen nicht zur Wiederwahl zu stehen. Die Entscheidung habe er unabhängig vom Ausgang der Wahl zum Direktionsvorsitzenden getroffen. „Auch wenn die Wahrnehmung beider Aufgaben möglich ist, möchte ich nun natürlich potentielle Interessenskonflikte vermeiden und außerdem möchte ich mir auch etwas Privatleben gönnen!“, fügte er - mit Blick auf seine anderen ehrenamtlichen Funktionen - mit einem Augenzwingern hinzu.