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29. April 2021

Pluralität und Meinungsvielfalt sind keine Einbahnstraße – DPolG Niedersachsen unterstützt Rückendeckung des Innenministers für dozierenden Kollegen an der Uni Hannover!

Nachdem in der vergangenen Woche durch den AStA der Leibniz Universität Hannover im Kontext einer Tätigkeit eines Polizeibeamten als Dozent der Polizei pauschal „struktureller Machtmissbrauch, Rassismus und Rechtsextremismus“ vorgeworfen worden ist, hat der niedersächsische Innenminister sich nun mit einem Brief an den Präsidenten der Universität, Herrn Professor Volker Epping, gewandt.

Boris Pistorius stellt hierbei deutlich seine Entrüstung über die Art und Weise wie die Polizei und insbesondere der betroffene Kollege durch Studierenden-Gremien öffentlich stigmatisiert und diffamiert werden dar und stellt dabei fest, „dass die niedersächsische Polizei deutlich offener und toleranter ist als die genannten Gremien“ (AStA und Fachrat).

Dem können wir nur beipflichten! Wenn sich Studierenden-Gremien lediglich zum Selbstzweck politisch profilieren und dabei den Staat und dessen Vertreter herabwürdigen, dann verkennen sie ihre eigentliche Aufgabe. Dies zeigt deutlich, wessen Geistes Kinder dessen Vertreter sind und welchem Klima die Beschäftigten der Polizei täglich gegenüberstehen.

Das Gesprächsangebot des Ministers an diese Gruppierungen ist löblich und mutig – wir beobachten gespannt, was es für Ergebnisse hervorbringen wird.

Eine wehrhafte Gesellschaft braucht eine wehrhafte Polizei und umgekehrt. Nur Miteinander und nicht Gegeneinander kann die Devise lauten!