Polizeiinspektionsverband Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen
Jahresmitgliederversammlung 2025
Mit 33 stimmberechtigten Mitgliedern eröffnete der Vorsitzende, Sebastian Gruner, die Versammlung. Das war wieder eine großartige Teilnehmerzahl, denn die Temperaturen außerhalb und innerhalb des Tagungsraumes waren wieder sehr hoch und eher sitzungsfeindlich.
Nach der Sitzungseröffnung hatte der Landesvorsitzende Patrick Seegers das Wort. Leider konnte er nicht persönlich teilnehmen, war aber über seine Videobotschaft auf der Leinwand präsent.
Er wies daraufhin, dass die Beurteilungen in der PI Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen landesweit für Diskussionen gesorgt hatten. Eine gewerkschaftliche Positionierung sei schwierig, so Patrick Seegers, weil es sich um laufende Verfahren handele.
Der Taser wird nun auch bei der Bundespolizei eingeführt und Patrick hält seine baldige Einführung auch für die Polizei in Niedersachsen für realistisch.
Der Direktionsverbandsvorsitzende Christian-Tobias Gerlach stellte heraus, dass der PV Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen der Größte Niedersachsens ist. Die Bedeutung der DPolG-Stiftung insbesondere für diejenigen, die nach dienstlichen Ereignissen traumatisiert sind und Ruhe zur Genesung benötigen, hob er hervor.
Sebastian Gruner übernahm und wies darauf hin, dass der Mitgliederzuwachs in dem PV beachtlich ist. Während es Ende 2024 217 Mitglieder waren, sind es derzeit etwa 230, Tendenz steigend.
Die Schweigeminute galt einem verstorbenen Mitglied, das ehemals als Diensthundeführer im Einsatz war.
Jan Ebers, stellvertretender Vorsitzender -Ressort Finanzen- stellte den Finanzplan 2024/2025 vor. Die Anwesenden konnten durch seine vorbildliche Kassenführung, die von den Kassenprüfern bestätigt wurde, ihn und den gesamten Vorstand entlasten.
Sebastian erinnerte an die zahlreichen Tätigkeiten des Vorstandes seit der letzten Jahresmitgliederversammlung.
Unter dem Punkt Verschiedenes gab es zahlreiche Meldungen und zum Teil hitzige Diskussionen zum Thema Beurteilungen. Viele wiesen daraufhin, dass das Verwaltungsgericht festgestellt hat, dass es bei den Beurteilungen Fehler gegeben hat. Es wurde auch hervorgehoben, dass es wichtig ist, genügend Planstellen vorzuhalten, damit Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte mindestens mit A 11 in Pension gehen können. Das sei schließlich nach der Einführung der zweigeteilten Laufbahn 1992 (!) erwartbar.
Für die im Dienst befindlichen Mitglieder wurde das Weihnachtsgeschenk für das Kalenderjahr 2025 bereits in Form einer Tragetasche für den POC 2.0 verteilt. Für die Pensionäre wird ein Weihnachtsgeschenk verteilt werden.
Bevor sich die TeilnehmerInnen auf das leckere Essen stürzen konnten, appellierte Sebastian Gruner an jedes Mitglied, für den kommenden Landesdelegiertentag im Januar 2026 Anträge zu stellen.
Timo Westerfeld, stellv. Vorsitzender -Ressort Geschäftsführung-


